SG Dithmarschen Süd – 1. Damen
25:16 (12:7)
Am heutigen Spieltag ging es für uns zum ersten Derby in dieser Saison. Wir waren zu Gast bei der SG Dithmarschen Süd, im letzten Jahr Tabellendritter und auch in dieser Saison einer der Favoriten für die vorderen Tabellenplätze. Somit gingen wir als absoluter Außenseiter in das Spiel. Eigentlich nahmen wir uns vor, möglichst befreit aufzuspielen, da wir ja nichts zu verlieren hatten... leider gelang uns das so gar nicht! Im gesamten Spiel trauten wir uns viel zu wenig zu und keiner wollte so richtig Verantwortung übernehmen.
Besonders nach dem 4:0-Blitzstart von Süd wurde der Respekt noch größer. Nach einem schnellen Timeout konnten wir uns jedoch etwas sammeln und kamen bis auch 6:5 ran. Der Aufschwung währte aber nur kurz, denn bis zu Halbzeit hatten die Gastgeberinnen wieder eine 5-Tore-Führung hergestellt.
Der Start in die 2. Halbzeit gelang uns dennoch relativ gut, wodurch wir noch mal bis auf 17:14 herankommen konnten. In dieser Phase fiel Vivi leider nach einem Foul im Tempogegenstoß, welches mit 2. Minuten geahndet wurde, für den Rest des Spiels aus. Wir erspielten uns dennoch zahlreiche gute Tormöglichkeiten im Angriff, doch plötzlich war so richtig der Wurm drin. Gerade in den letzten 10 Spielminuten vergaben wir zahlreiche 100%ige Chancen, weil wir immer wieder an der starken Sandra Passehl im gegnerischen Tor scheiterten. Da Süd dies umgehend zu bestrafen wusste, waren sie noch in der Lage , sich von 20:15 bis auf 25:16 abzusetzen.
Das wir heute 25 Tore gegen eine Mannschaft wie Dithmarschen Süd kassiert haben, ist sicherlich das geringste Problem. Mit einer Wurfquote von unter 25% zeigten wir jedoch eine unterirdische Torausbeute, mit der man einen Titelfavoriten nicht unter Druck setzen kann. Dennoch können wir auch einige positiven Aspekte mit aus dem Spiel nehmen, da wir insgesamt eine Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Wochenende zeigten.
Am nächsten Spieltag erwartet uns dann gleich der nächste Hammer... denn mit dem MTV Heide haben wir gleich einen weiteren Titelanwärter bei uns zu Gast. Anpfiff ist am Samstag um 19:30 Uhr.
Kader:
Schlüter (18 Paraden) – Petter (1), Mohr (8/6), Groth, Manzke (2), Ringlstetter (1), Jarasinski, Schreiber (1), S. Frahm, Schoppe (2), Moldenhauer (1), Löding & A. Frahm
Welch eine Aufregung vor dem Spiel: Hoher Handballbesuch in der Weddingstedter Sporthalle:
Ljubomir Vranjes, der Trainer der BL-Mannschaft und CL-Sieger der SG Flensburg, kam in die Halle. Sein Sohn spielt in der SG-Mannschaft.
Nicht nur, dass heute gegen eine der stärksten C-Mannschaften deutschlandweit gespielt werden mußte. Nun auch noch solch ein Zuschauer, zumal unsere Jungs bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Flensburg-Fans sind. In der Kabine war durchaus eine gewisse Anspannung zu spüren.
Und Ljubomir war so wie bei dem Freundschaftsspiel der Bundesligamannschaft im Januar 2013 in Weddingstedt: Super nett und volksnah. Fotowünsche von Zuschauern wurden natürlich erfüllt und auch ein von uns gewünschtes Mannschaftsfoto war selbstverständlich.
Zum Spiel sei erwähnt: Gegner wie die SG mit wtl. 5 Trainingseinheiten sind nicht unser Maßstab. Dementsprechend verloren wir wie erwartet deutlich mit 18:37.
Wir haben mit unserer "Dorftruppe" gegen diese Auswahlmannschaft aber keinesfalls enttäuscht, sondern vor allem in der 2. Hz. sehr ansehnlich mitgespielt. Zur Hz. lagen wir mit 6:21 zurück. Zu viel Respekt machte sich bemerkbar.
Das war auch die klare Botschaft in der Kabine, befreiter und frecher aufzuspielen.
Wenn die SG in ihrem Kader wechselt, findet kein Qualitätsverlust statt. Trotzdem ging die zweite Hälfte nur mit 16:12 an die SG.
Wir kämpften gut, zeigten prima Spielansätze und konnten den Zuschauern ein gutes Handballspiel anbieten.
In einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten heute beide Torhüter hervor: Lasse war in der 1. Hz. schon klasse - Patrick machte sein bestes Spiel bisher !
Alles in allem ist das Ergebnis wie beschrieben in Ordnung: 18 Tore soll man erstmal gegen diese bärenstarke Truppe werfen.
Schon bekannt in dieser Position und immer da, wenn man ihn braucht, musste Andy heute mal wieder als Trainer einspringen, da Ally und Sandra beide mit den Damen unterwegs waren. Vielen Dank dafür!
Nachdem wir die Meldorferinnen in der letzten Saison in beiden Spielen deutlich schlagen konnten, gingen wie viel zu nachlässig in dieses Spiel. Ein Halbzeitrückstand war die berechtigte Folge. Unsere Abwehr erneut ein Schweizer Käse...und wieder half nur eine Abwehrumstellung. Ab da an nahmen wir dann endlich Fahrt auf! Zudem muss noch gesagt sein, dass wir heute mit einem sehr kleinen Kader anreisen mussten und auch noch einige kränkelnde Spielerinnen mit dabei waren. Von daher: Am Ende eine echte kämpferische Leistung, die noch mit einem relativ deutlichen Sieg belohnt wurde.
Von beiden Seiten war heute ein eher "entspannter" Saisonstart wünschenswert. Dies lag insbesondere darin begründet, dass unsere wJB II zum Großteil aus C-Jugendlichen besteht, die gerade erst in die B-Jugend hochgezogen wurden.
Besonders in der ersten Hälfte, machte unsere eigene bII und das Leben echt schwer :-) Es gelang uns kaum uns abzusetzen. Dabei zeigte sich gerade unsere Abwehrarbeit wieder als echtes Manko. In die zweiten Halbzeit starteten wir dann deutlich besser. Jedoch konnten wir uns erst durch eine defensivere Abwehrumstellung weiter absetzen, was so eigentlich nicht unsere Lösung sein soll. Das muss also diese Saison noch deutlich besser werden!
WJB - MTV Heide 29:11 (13:8)
Nachdem wir das Spiel aufgrund mangelnder Heimkapazitäten am Wochenende verlegen mussten, empfingen wir heute die wJB des MTV Heide.
Wir begannen das Spiel insgesamt sehr konzentriert und setzten uns schnell auf 4:0 ab. Dann haben wir die Zügel jedoch etwas zu locker gelassen, wodurch wir die Gäste zu leicht ins Spiel kommen ließen. Im Angriff spielten wir uns zahlreiche schöne Tormöglichkeiten raus, aber in der Abwehr agierten wir viel zu nachlässig. Mit dem Halbzeitstand von 13:8 konnten wir somit nicht zufrieden sein.
In der zweiten Hälfte sollte unser Augenmerk also klar auf einer Verbesserung der Abwehrarbeit liegen, was uns super gelang. Auch im Angriff konnten wir, angeführt von einer starken Beke (die den 30. Treffer vermutlich absichtlich gegen den Pfosten geworfen hat ;-) ), noch eine Steigerung zeigen. Zudem führte Levke heute super Regie von der Rückraummitte und Chrissi entwickelt immer mehr ihre "Shooter-Fähigkeiten" aus dem Rückraum :-). Auch Rieke hielt ihre Kasten besonders im zweiten Spielabschnitt so gut wie sauber!
Am Sonntag sind wir dann zu Gast beim TSV Büsum II, wo wir unsere Leistung von heute ganz klar weiter ausbauen wollen.
Kader (Tore/7m):
Rieke - Sara, Lea (1), Jana, Merle, Shannon (1), Chrissi (4), Fenja, Beke (9), Levke (7/2), Hanna & Aenna (7)
HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve - HSG Ostsee N/G (12:15) 27:32
Verdientermaßen zieht unser Gegner im Landespokal in die nächste Runde ein und wir den Kürzeren. Mit der HSG Ostsee N/G stellte sich aber auch nicht irgendein Gegner vor, sondern eine sehr ambitionierte Mannschaft, die sich anschickt, einen Durchmarsch durch die SH Liga zu starten.
Wir können allerdings behaupten, dass wir unseren Gästen einiges abverlangt haben, um die nächste Runde zu erreichen. Nur so ist es wohl zu erklären, dass ein ausgebuffter Profi, wie deren Spielertrainer Thomas Knorr, sich recht dünnhäutig aufgrund unserer Spielweise zeigte und so manches Wortgefecht mit unserer Bank austrug.
Sicherlich war es eine intensiv geführte Partie auf beiden Seiten, man schenkte sich nichts, aber im allgemeinen verlief alles im Rahmen. Die rote Karte gegen Luka zehn Minuten vor dem Ende, tat uns weh, war aber auf jeden Fall berechtigt. Luka war bis dato einer unserer Aktivposten und
sorgte stets für Unruhe in der Gästeabwehr.
Zu Beginn des Spiels versuchten wir über eine offensiv ausgerichtete Deckung zu Ballgewinnen zu kommen und diese in einfache Torerfolge umzumünzen. Leider gelang uns das nur bedingt. Hier half uns Kristofer, der auf seinen ersten Einsatz im Tor brannte, mit schönen Paraden, so dass wir im Spiel blieben und sogar auf ein Tor verkürzen konnten.
Im Angriff hatte Bimmy wieder eine hervorragende Quote bei seinen Torwürfen und netzte insgesamt neun mal ein.
Probleme bereitete uns an diesem Tag, außer das uns mit Tobi ein Linkshänder fehlte, die Über- und Unterzahlsituationen. Zu häufig spielten wir in Unterzahl und das wussten die Männer von der Ostsee weidlich zu nutzen. Anders, wenn wir in Überzahl waren. Da gelang uns kaum ein klarer und gut herausgespielter Torerfolg.
Unterm Strich kein Beinbruch und alles gut. Gegen eine so variabel agierende Mannschaft mit vielen Spielern, mindestens auf Oberliganiveau, darf man aus dem Wettbewerb fliegen. Für uns heißt es jetzt, volle Konzentration auf die Liga. Und da wartet nächsten Sonntag in heimischer mit dem TSV Lindewitt die nächste schwere Aufgabe.
Mehr dazu mit Foto unter Handball/ mJC/ Spielbericht vom 4.10.15 gegen SG Flensburg
Nach der herben "Klatsche" aus der Vorwoche, war in den letzten Trainingseinheiten "Seelenmassage" angesagt. Trotzdem war bei den Jungs noch eine Verunsicherung zu spüren.
Mit dem TSV Sieverstedt hatten wir einen Gegner auf Augenhöhe. Leider haben wir uns selber geschlagen. Viele gute Chancen wurden nicht genutzt. Dazu 6x eingetreten- wir standen uns selbst im Weg.
Enttäuscht hat unsere Truppe nicht. Wir haben die Leistung abgerufen, die momentan möglich ist.
Zur Hz. stand es ausgeglichen 8:9. Zu Beginn der zweiten Hz. kam die spielentscheidene Zeit. Wir ließen "viele Chancen liegen". Für Sieverstedt wurde 3x die Eingetreten-Regel außer Kraft gesetzt und plötzlich lagen wir 7 Tore hinten. Wir kamen nochmals auf 4 Tore ran, hatten aber keine Chance mehr das Spiel zu drehen, so dass es zum Endstand von 18:24 kam.
HSG WHD 3 : Tura Meldorf (4:12) 11:25
In einem recht zerfahrenen Spiel entwickelte sich die Partie schnell zur einseitigen Angelegenheit für die junge, laufstarke Truppe aus Meldorf.
Jan Carstens im Weddingstedter Tor verhinderte eine höhere Niederlage der Hausherren.
Torschützen:
HSG WHD 3
Neeve 5, Teckenburg 3, Noreiks 2, Lundius 1
Tura Meldorf
Elsen 9, Geisler 4, Soltau 4, Hansen 2, Marienfeld 2, Witt 1, Muth 1, Sawade 1, Von Drahten 1
Heute trafen wir auf einen Gegner, der sich hauptsächlich aus Spielern des jüngeren Jahrganges zusammensetzt; dem entsprechend lagen die körperlichen Vorteile klar auf unserer Seite.
In der ersten Halbzeit stimmte die Einstellung, so dass wir trotz einer durchwachsenen Chancenauswertung klar mit 11:1 in Führung gingen.
In der zweiten Halbzeit wurde munter durchgewechselt. Leider ließ die Körperspannung und Laufbereitschaft ziemlich nach, so dass die flinken und ballsicheren Spieler aus Kiebitzreihe ein ums andere Mal durch unsere Abwehrreihe kamen.
Letztendlich wurde aber ein ungefährdeter 21:11 Auswärtssieg eingefahren.
HSG W/D/H IV – SG Pahlhude Tellingstedt: 20:30 (7:14)
Zur unchristlichen Sonntagszeit (11:30 Anpfiff) hatten wir die zweite Mannschaft der SG Pahlhude Tellingstedt zu Gast, die aus überwiegend jüngeren Jahrgängen besteht. Wir waren relativ gut aufgestellt, Ulf (Arbeit), Manuel (Familie) und Mischa (Oktoberfest) waren nicht mit von der Partie.
Der Start war relativ holprig, was insbesondere vielen technischen Fehlern in Form von Fehlpässen geschuldet war. In der Folge kassierten wir viele Tore aus Gegenstößen bzw. der zweiten Welle. Nach kurzer Findungsphase stabilisierte sich unser Spiel jedoch, in der Abwehr packten wir konsequent zu und konnten die vielen Anspiele des Gegners an den Kreis mehr und mehr unterbinden. Im Angriff entwickelten wird jedoch nur kaum Torgefährlichkeit und scheiterten leider zu oft am gegnerischen Torhüter, dem Pfosten ober auch mal dem Netz zum Schutz der Zuschauer... Dennoch blieb die Moral gut, was sich in einer guten Rückzugsarbeit äußerte. Verdientes Ergebnis nach 30 Minuten: 7:14.
In der Zweiten Hälfte drehten wir gleich zu Beginn auf und konnten viele einfache Tore verbuchen, wobei sich das Hinterlaufen der Abwehr durch einen zusätzlichen Kreis als sehr effektiv erwies. Weiterhin konnte der Rückraum punkten, während unsere Abwehr gut stand. Den Gegner erwischten wir damit auf dem falschen Fuß und unser Rückstand schmolz auf vier Tore (16:20). Leider fingen sich die Gäste von der Eider wieder, wechselten den Torhüter und standen wieder geordneter vor dem eigenen Kasten, weshalb wir einen durchaus möglichen Anschluss verpassten (16:23). Am Ende verloren wir verdient mit 20:30 und sind im November gegen unsere dritte Mannschaft definitiv in Zugzwang, endlich mal die ersten Punkte zu holen!
Noreiks, Sammy
Benthien
Jürgens
Billerbeck, Henrot 2
Roeder, Rakete 2
Bachmann 4
Noreiks, Tobias 2
Pohlmann 3(1)
Söth
Böttcher 2
Haalck 5
In der ersten Halbzeit starteten wir wie beim letzten Mal: wir lagen mit 0:3 zurück, bevor das erste Tor viel. Danach schafften wir den Ausgleich und führten zur Halbzeit mit drei Toren (8:5).
In der zweiten Halbzeit holten die Heider auf, indem wir nicht verhinderten, dass ihre Außenspielerin Tore warf. So holten die Heider langsam auf, bis es einige Sekunden vor dem Spielende noch einmal richtig spannend wurde. Die Heider bekamen in den letzten 8 Sekunden einen Freistoß, während Judith 2 Minuten erhielt. Dank Lara-Lena wurde der Torwurf abgefangen und wir gewannen das Spiel mit 15:14.
Am frühen Sonnabend Nachmittag machten wir uns auf nach Büsum, um gegen den TSV anzutreten.
Dies war dann schon ein etwas anderes Spiel. Der Gegner verfügte über zum Teil groß gewachsene Spieler, welche wir nicht immer konsequent markierten, so dass der TSV immer auf Augenhöhe blieb.
Gerade beim 3 gg. 3 ist es nicht so leicht, die richtige Mischung aus gesunder Agressivität, planvollem Agieren und der notwendigen individuellen Einstellung zu finden. Körperliche Defizite, auch durchaus konditioneller Art, ließen Büsum immer an uns dran bleiben.
Beim 6 gg. 6 lief das Spiel sauberer, die Abläufe waren besser, es wurde der Mitspieler gesucht und gefunden.
Zusammengefaßt ein sicherlich verdienter Sieg, dem ein wenig der Glanz fehlte, aber kämpfen muss auch gelernt sein......
TuRa Meldorf – HSG W/H/D II: 38:12 (19:6)
Das Vierte Spiel der Saison gegen TuRa Meldorf stand schon von Beginn an unter keinem guten Stern, da wir durch Krankheit und Beruf ziemlich dezimiert waren. Glücklicherweise erklärte sich Dirk Haalck bereit, kurzfristig einzuspringen, so dass wir wenigstens eine Rückraumkraft mehr auf unserer Seite wissen konnten.
Im Gegensatz dazu waren die Meldorfer auf allen Positionen doppelt besetzt und zumindest gefühlt im Durchschnitt halb so alt wie wir, was sich leider nicht im so oft zitierten „jugendlichen Leichtsinn“, sondern eher in konditioneller Stärke der allerfeinsten Sorte bemerkbar machte. Entsprechend dieser Vorbedingungen hatten wir auf der Platte recht wenig zu melden und wirkten zeitweise hilflos, besonders in Anbretracht der unzähligen Tempogegenstöße der Gastgeber. Schon nach wenigen Minuten war klar, welche Mannschaft nach dem Abpfiff als Sieger vom Platz gehen sollte. Dennoch taten wir unser Bestes und hielten im Rahmen unserer Kondition, Personalstärke und Möglichkeiten dagegen und sahen in der zweiten Halbzeit auch nur halb so schlecht aus, wie es in der ersten Hälfte der Fall war. Besonders für Sammy im Tor bat sich die beste Gelegenheit für ein ausgiebiges „TG-Training“, wobei er sogar einige „Dinger herausfischen“ konnte. Herausfischen war wohl auch für denjenigen Mannschaftskameraden der Vierten Herren angesagt, der sich statt des sonst üblichen Deodorants Haarspray unter die Achseln sprühte, weil er sich derart eifrig mit den anderen unterhielt.
Insgesamt ein sehr faires Spiel, das wir verdient verloren haben.
Noreiks, Sammy (TW)
Schumacher 1
Benthien
Böttcher 1
Noreiks, Tobias 1
Jürgens 2
Röder 2
Bachmann 3
Schweiger
Haalck 2
1. Damen – MTV Heide
25:33 (12:21)
Der Spielplan meinte es nicht gut mit uns und so mussten wir am 3. Spieltag bereits gegen den nächsten Titelaspiranten spielen. Die Rollen waren vor dem Anpfiff klar verteilt und wir nahmen uns vor, die Damen vom MTV Heide etwas zu ärgern.
Wir stellten uns auf die extrem offensive Deckung der Kreisstädterinnen ein und nutzten die Räume zunächst geschickt aus. Nach 15 Minuten schien es so, dass doch eine relativ ausgeglichene Partie entstehen sollte. Beim Stand von 8:11 zeigte sich aber die Klasse vom MTV. Wir spielten plötzlich kopflos und warfen den aggressiv verteidigenden Gegenspielerinnen nun die Bälle reihenweise in die Hände! Die Heiderinnen nutzten jeden Fehler eiskalt aus und zogen bis auf 21:12 davon, zum Glück kam endlich der Pausenpfiff!
In der Kabine war uns schnell klar, dass wir uns nicht erneut einen solch vogelwilden Handball leisten dürfen, denn eine Klatsche wäre wohl die Folge gewesen. Unsere Gäste nutzten die hohe Führung zu personellen Wechseln. Wir spielten endlich wieder nach unserem Konzept und stellten den Kopf wieder an! Wir verkürzten bis zum 18:23 und der MTV Heide schickte nun wieder die Anfangsformation auf das Spielfeld. Die Partie war nun wieder ausgeglichen und eine weitere Aufholjagd war gestoppt. Immerhin konnten wir die 2. Hälfte mit 13:12 für uns entscheiden. Dafür gibt es zwar keine Punkte, aber wir konnten das Spielfeld mit erhobenem Haupt verlassen und die Einsicht gewinnen, dass auch die Damen vom MTV Heide nicht meilenweit entfernt sind. Wenn wir natürlich unsere komplette Leistungsstärke abrufen!
Kader:
Schlüter – Petter (1), Mohr (7/2), Groth, Manzke, Ringlstetter (1), Jarasinski (7), Schreiber (6/1), S. Frahm, Schoppe (2), B. Moldenhauer (1), Löding & A. Frahm
Mal verliert man,mal gewinnen die anderen! Hoch motiviert starteten wir in die Partie gegen Horst/Kiebitzreihe. Die Spielerinnen waren mit nur einem Auswechselspieler angereist und wir zeigten gleich von Anfang an, dass wir durchaus vernünftig Handball spielen können. Die Abwehr stand gut, Karen erwischte einen sehr guten Tag hielt echt klasse. Im Angriff erzielten wir schöne Tore über Wiebke, brachten unsere Außen auch gut ins Spiel und holten auch den ein oder anderen 7 Meter raus. Somit ging es mit 9:6 in die Kabine. In der zweiten Hälfte wollten wir eigentlich das Tempo erhöhen und unsere Führung ausbauen, dies gelang uns allerdings nur bedingt bis zum 12:8. Ab der 40. Minute zu hektisch und wir verloren irgendwie völlig den Faden. In der Abwehr schlichen sich mehr Fehler ein. Bedingt durch drei kurz hintereinander folgende Zeitstrafen verloren wir letztendlich, nicht ganz verdient,das Spiel mit 17:18. Kader/Tore Tor Bruhn/Käseler
Buss 4
Jeronimus 2
Voss 2
Pferdmenges 2
Bruhn 2
Kleinschmidt 2
Grösch 1
Schuldt 1
Affeldt 1
Gegen TSV Büsum begannen wir mit dem kompletten jungen Jahrgang. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir den Rückraum im Griff hatten. Die ersten Angriffe waren leider auch noch nicht genau genug vorgetragen. Dann setzten wir uns aber von 2:2 auf 7:2 ab. Leider ließen wir die letzten paar Minuten der ersten Halbzeit etwas nach, so dass Büsum auf 5:7 verkürzen konnte.
Für die zweite Halbzeit war dann wieder Tempo angesagt. Gestüzt auf eine gute Torhüterin und eine super zupackende Abwehr kamen wir zu vielen leichten Toren, so dass wir letztendlich einen verdienten Sieg einfahren konnten. Endergebnis 20:7.
Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf das entscheidende Spiel gegen Tellingstedt vorzubereiten.
Mit der HSG Kremperheide-Münsterdorf hatten wir heute einen weiteren Favoriten auf die Meisterschaft zu Gast - das letzte Spiel gewann man 55:3. Entsprechend groß war unser Respekt.
Der Gast setze sich auch gleich ab und bestimmte die erste Halbzeit. Wir waren hier aber auch wieder etwas unkonzentriert und machten zu viele leichte Fehler. Folglich ein verdienter Halbzeitrückstand von 4:13.
In der zweiten Halbzeit wechselte der Gegner munter durch und wir legten unsere Angst ab, so dass sich eine ausgeglichene zweite Halbzeit entwickelte. Wir zeigten gute Abläufe und kamen zu einigen schönen Toren
Am Ende stand zwar eine verdiente 16:27 Niederlage, die aber trotzdem Mut macht. Es ist zu erkennen, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt.
Beim Weddingstedter Kindertag gewann Morten Neeve mit 5 Treffern im Stechen den Pokal als bester Torwandwerfer.
Herzlichen Glückwunsch!
HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve – SG Pahlhude/Tellingstedt (12:8) 22:22
Am Ende kam uns die Punkteteilung wie eine Niederlage vor, während die Gastmannschaft einen Freudentanz veranstaltete. Das wir den Ausgleich mit dem Schlusspfiff hinnehmen mussten ist bitter, aber am Ende nicht unverdient.
Wir haben die Partie lange Zeit bestimmt und lagen auch immer in Führung. Die vier Tore Führung zur Halbzeit war kein Zufall, sondern gut herausgespielt und gefußt auf eine sehr starke Abwehrleistung absolut verdient. Diesen Vorsprung verwalteten wir bis ca. zur 48. Spielminute. Hätten wir hier die 5 Tore Führung erzielt, der Deckel wäre dann wohl fast auf der Partie gewesen. Hätte, hätte… Fahrradkette…
Die Männer aus Pahlen und Tellingstedt schafften nicht nur den Anschluss, sondern gingen sogar selber mit einem Treffer in Führung. Da merkte man ganz klar, dass sich mehrere Akteure mit Drittliga Erfahrung in den Reihen der Gäste befanden. Die Achse Kobs, Hennigs und Carstens fand, man muss es anerkennen, sehr schöne Lösungen über den Kreis.
Jetzt glaubten viele daran, wir würden die Partie noch komplett aus der Hand geben und verlieren, angesichts der Gästeroutine. Taten wir aber nicht! Robin Schröder übernahm in dieser kritischen Phase Verantwortung und brachte uns mit zwei Treffern in Folge wieder in Führung. Das am Ende noch der Ausgleich fiel… na ja, aus unserer Sicht unglücklich, aber wie erwähnt, nicht unverdient. Das fanden auch viele Beobachter des Spiels. Der allgemeine Konsens war, dass es ein packendes Derby war. Eine sehr intensiv geführte Partie voller Leidenschaft, bei der es aber immer sportlich zuging.
Nun sollen wir am Sonntag, 27. September 2015 nach Glücksburg zu den „Silberadlern“. Eine Mannschaft die als erster Anwärter auf den Meistertitel gilt. Da zu bestehen wird extrem schwer und wir sind sicherlich nicht Favorit. Andererseits entscheidet sich für uns hier, wo die Reise hingeht. Können wir uns in der Spitzengruppe festsetzen oder werden wir ins Mittelfeld durchgereicht?
Endlich fiel der Startschuss in die Saison 15/16.
Mit fast vollständigem Kader ging es gg. den TSV SR Schülp, der sein erstes Spiel schon absolviert hatte.
Nachdem die ersten zähen 5 Minuten überstanden waren, lief die HSG-Maschine rund, die Abspiele wurden genauer gesetzt, der Mitspieler gesucht und in der Abwehr stand ein wahres Bollwerk dem Gegner gegenüber. Lediglich die Torausbeute hätte besser ausfallen können.
Da der Gegner in der 2. HZ nur noch 3 Tore erzielte und wir immer noch lieber das Holz als das Netz des Tores trafen, hätte das schon sehr gute Ergebnis noch deutlicher ausfallen können.
Am Sonnabend stand schon fast ein Team auf der Platte, alle zeigten vollen Einsatz, es wurde sich unterstützt und angefeuert, so kann es weiter gehen, allerdings dürften die kommenden Gegner uns auch mehr abverlangen und dann zählt es....
Spiel gegen Dithmarschen Süd
Die ersten Minuten in der ersten Halbzeit liefen es leider nicht so wie geplant und so lagen wir schon nach fünf Minuten mit 3:0 hinten. Nach den nächsten fünf Minuten wurde es nicht gerade besser, doch hatten wir unser erstes Tor geworfen (5:1). Doch irgendwann haben wir den Dreh rausbekommen und so haben wir zur Halbzeit wieder den Anschluss gefunden (10:9).
Ab der zweiten Halbzeit konnten wir endlich den Spieß umdrehen. Nach zehn Minuten stand es 14:14 und wir gingen durch Maylin Geburtstagstor in Führung. So lagen wir kurz vor Abpfiff immer noch in Führung, doch die Gegner kamen näher und näher und Ronja handelte sich noch 2 Minuten ein. Am Ende haben wir 19:21 gewonnen.
Zweites Spiel gegen Heide!
Heute mussten wir nur auf Johanna verzichten, die uns krank zu hause die Daumen gedrückt hat. Mit voller Bank ging es los wie die Feuerwehr. Die Abwehr stand super und war von Anfang an hellwach. Wir eroberten Bälle wie am Fließband, konnten aber die Tempo-Gegenstöße nicht im Tor unterbringen. Es dauerte ca. 5 Minuten bis zum ersten Tor. Nach einer Auszeit von Heide fingen wir uns aber und kamen in Fahrt. Zur Halbzeit führten wir mit 10:5. Einzig die Nummer 11 machte uns immer wieder Probleme.
In der zweiten HZ kamen die langen Pässe wesentlich besser an. (Svea und Finja fangen aber auch wirklich jeden Ball!) So führten wir schließlich mit 16:6. Dann ließen wir der 11 wieder zu viel Raum von außen und Heide konnte noch etwas Ergebnis Kosmetik zum 20:15 Endstand für uns betreiben.
Insgesamt aus unser Sicht ein tolles Spiel und ein verdienter Sieg.
Spielerinnen:
Pauline (Tor)
Sofie und Svea (6 Tore)
Xenia (5 Tore)
Lotte und Finja (2 Tore)
Melissa (1 Tor)
Pahlhude hat die Mannschaft abgemeldet.
Nach der schlechten Vorbereitung (keine Trainingsspiele abzumachen, nur 3 Wochen) wußten wir überhaupt nicht wo wir stehen.
Dass mit der SG Översee/ Japrplund-Weding ein "hammerstarker" Gegner im ersten Spiel anstand, wußten wir vom Fockbeker Turnier. Die Mannschaft wird neben der SG Flensburg/ Handwitt als stärkste Mannschaft dieser Vorrunde eingestuft.
Es kam dann, wie wir es nicht annähern befürchtet hatten:
Die Överseer Jungs waren uns nicht nur körperlich haushoch überlegen, sondern auch handballerisch und athletisch in allen Belangen mehrere Klassen voraus.
Wir hatten nicht den Hauch einer Chance, das Spiel in vernünftigen Bahnen zu halten.
Bereits nach wenigen Minuten lagen wir mit 9:1 Toren hinten. So ging es kontinuierlich weiter.
Hatten wir zumindest den guten Vorsatz eine kämpferische Leistung zu zeigen, waren die Beine schwer wie Beton und alle Köpfe blockiert. Die Jungs wollten, konnten aber einfach nicht. So eine Situation gegen einen solchen starken Gegner haben sie noch nie erlebt.
Es gelang uns fast gar nichts. Ganz im Gegenteil: Die Överseer waren uns immer einen Schritt voraus und fingen einen um den anderen Paß ab. Von den 51 Gegentoren, waren gefühlte 40 TG.s.
Konnten wir uns einmal gegen die starke Abwehr durchsetzen, verwarfen wir noch beste Chance.
Im Ergebnis haben wir gegen eine Top-Mannschaft heute mit einer eigenen dürftigen Leistung mit 51:12 verloren.
Hier zeigt sich einfach, dass auch im C-Bereich eine Quali gespielt werden sollte. Natürlich sind die anderen Mannschaften nicht so stark wie unser heutiger Gegner. Nur weiß man nach einer Quali, ob man in diese Klasse gehört.
Allerdings halte ich uns für die Regionalstaffel (Dithmarschen/ Steinburg) wiederum zu stark.
Die nächsten Spiele werden zeigen, wohin der Weg geht.